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Gute Uhren sind wie gute Weine |
Was haben gute Weine mit hochwertigen Uhren gemeinsam? Natürlich gibt es in der heutigen Zeit Modeuhren und Uhrenmarken, die eher dem Bereich Modeschmuck zugeordnet werden können als der guten alten Uhrmacherkunst. Ebenso findet man in den Weinregalen überteuerte Modeweine und billige Etikettenschwindler. Hier ein kurzer Einblick in das Wunderwerk der Mechanik:
Die klassischen Uhren sind die mechanischen Uhren die man an ihren wesentlichen Bestandteilen erkennt: Der Antriebsvorrichtung mit passendem Aufzug (also mit dem Gewichtszug und dem Federwerk), an der ruhenden oder freien Hemmung, der Gangregelung (zum Beispiel Drehpendel, Unruh oder Kugelumlauf), dem Zahnrad-Getriebe (Räderwerk) und den Zeigern oder den Springzahlen bzw. der Anzeigevorrichtung.
Das „Kaliber“ (mechanische Uhrwerk) gibt die gesammelt, potentielle Energie konstant kontrolliert ab. Diese Energie-Abgabe zeigt sich bei mechanischen Uhren zumeist in der Drehbewegung der Zeigerachsen, also der Vorrichtung der Uhrenanzeige.
Mechanische Uhren verfügen zumeist über einen Stunden- und Minutenzeiger. In exklusiveren Modellen kommen Komplikationen / Funktionen wie der Sekundenzeiger, die Datumsanzeige, der Wochentag, die Weckfunktionen, die Stoppuhr oder beispielsweise die Mondphase und andere hinzu. Weniger bekannt sind Modelle wie die Scheibenuhr oder eine Uhr mit der Ein-Zeiger-Variante, welche Uhrenmarken unabhängig ist.
Mechanische Uhren werden mittels eines Schlüssels bzw. mittels Federwerk oder einem Gewichtsantrieb, einer Gewichts-Kette, oder einem elektronischem Motor aufgezogen. Eine Ausnahme bilden hier die Armband- und Taschenuhren: Sie werden grundsätzlich mit einer Krone aufgezogen und somit in Gang gebracht.
Damit Federwerke nicht überdreht werden können, sind sie häufig mit einem (Malteser-) Sperrwerk ausgestattet. Dieses begrenzt die möglichen Umdrehungen und verhindert somit ein Überdrehen. Die Ösen der Feder mechanischer Uhren (im Gegensatz zu den Automatikuhren)sind am Anfang und Ende meistens weichgelötet (oder auch „geglüht“) - dies birgt einem schnellen Materialbruch vor. Der Übergang zur (meist aus gehärtetem Stahl hergestellten Feder) ist somit flexibel und nur durch sehr starker Krafteinwirkung zu beschädigen. Mechanische Uhrwerke verfügen nicht wie automatische Uhrenwerke über den so genannten Federzaum, der jede Aufzugsfeder im Vollaufzug komplett durchgleiten lässt.
Als Fazit lässt sich sagen, dass diese Wunderwerke der Kleinstmechnik eine jahrhundertealte Tradition und Geschichte haben - gemacht für Individualisten die gute Uhren und gute Weine zu schätzen wissen.
Ein Kommentar to “Gute Uhren sind wie gute Weine”
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Februar 18th, 2011
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